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Kapitel 1 : Zwischen Freundschaft und Liebe

Er, der unwiderstehliche Kerl, bei dem sich jede Mutter wünscht, das er ihre Tochter heiratet, ist eigentlich gar nicht so toll wie jeder denkt. Das dachte ich zumindest bis vor kurzem. Es war mal wieder ein Donnerstag abend. Ich hatte das übliche vor. Nämlich in die Probe zu gehen. Das tat ich auch und da Ferien waren, gingen wir alle noch etwas trinken. Er, der unwiederstehliche ist auch in unserem Orchester. Eine Zeit lang saß er neben mir, doch seine Arbeit lässt es nicht zu, häufiger in der Probe zu erscheinen. Doch an diesem Donnerstag war er da. Er ging nach der Probe ebenfalls mit etwas trinken. Nach einer Weile setzte er sich neben mich. Er nahm meine Hand und wir saßen einfach so da. um uns rum viele Leute. Keiner weiß von uns. Alle haben nur diese üblichen Vermutungen, aber keine weiß was genaues. und das ist gut so. Seit diesem riesen Streit vor ein paar Monaten, dachte ich er würde nie wieder mit mir reden. Aber ich wurde eines besseren belehrt, an einem Grillfest vor einiger Zeit. Wir küssten uns. So Leidenschaftlich wie jedes Mal. Er sagte damals, das er mich lieb hat, aber den Rest würde ich ja kennen. Na klar kenne ich den. Er will keine Beziehung das weiß ich. Und seit diesem besagten Donnerstag verstehe ich nicht einmal mehr warum. Er fuhr mich nach Hause. Besser gesagt wir verabschiedeten uns und er sagte, er würde mich nach Hause fahren. Aber stattdessen fuhren wir auf einen verlassenen Parkplatz. Wir küssten uns. Er berührte mich. Nach vielen Minuten, die wir zusammen verbrachten mit küssen und im Arm halten fuhr er mich nach Hause. Wir saßen bestimmt eine viertel Stunde in seinem Auto. Ich dreht mich zu ihm und fragte: "Was haben wir jetzt eigentlich? Wir sind mehr als Freunde, aber wir haben keine Beziehung. So ein Zwischending also? Und was ist, wenn ich einen Freund habe?" Darauf antwortete er lachend: "Dann machen wir grad so weiter. Ne Scherz! Und was ist, wenn ich eine Freundin habe?" Ich entgegnete ihm: "Du wirst dir aber keine suchen, weil du unsterblich in mich verliebt bist!" Er stimmte mir zu, indem er mich küsste. Darauf hin fragte ich: "War das jetzt ein Ja oder ein Nein?" Er sagte: "Muss ichs dir nocheinmal beweisen?" Und er küsste mich wieder. Wir brachten 5 Minuten bis wir uns verabschiedet hatten. Er wünschte mir eine Gute Nacht und ich ging den roten Weg entlang nach Hause. Eigentlich recht glücklich, denn ich hatte die Bestätigung auf das, was ich mir gedacht hatte. Er liebt mich also wirklich. Wieso sollte er mich auch so behandeln, wenn er das nicht täte? Doch einen Tag später traten Zweifel in meine Gedanken. Meine er es wirklich Ernst? Oder sagte er das nur, weil er 2 Bier getrunken hatte? Oder vielleicht, weil es das war, was ich hören wollte? Ich weiß es nicht. Aber solche Fragen geisterten mir durch den Kopf. Andererseits, wenn er mich nicht lieben würde, wieso würde er mich dann küssen und solche Dinge sagen? nur aus Spaß? Das glaube ich nicht. Es wird ewig so weiter gehen. Bis wir irgendwann zusammen sind oder ich einen anderen finde und den unwiderstehlichen Kerl links liegen lasse, wie er es einst tat, als ich ihn liebte...
3.11.07 22:01
 


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